Lisett auf Sommertour im Land – Ernährung und Verbraucherschutz im Fokus

Bald beginnt die parlamentarische Sommerpause. Diese Zeit werde ich nutzen, um in unserem schönen Bundesland Rheinland-Pfalz ein paar Orte zu besuchen. Ich möchte dabei herausfinden, wo eine gute Ernährung und ein sicherer Verbraucherschutz vor Ort gelebt und vorangetrieben werden. Häufig wird unterschätzt, wie viel die lokalen Betriebe vor Ort zu unseren Zielen beitragen und mit meinen Besuchen möchte ich ihnen Wertschätzung entgegen bringen.

Stopps auf meiner Tour durchs Land sind unter anderem eine Bäckerei in Edenkoben, der Pfalzmarkt in Mutterstadt und ein Projekt zur solidarischen Landwirtschaft in Bitburg. Auch ein Austausch mit dem Bundesverband Garten-und Landschaftsbau steht auf meinem Programm. Zustätzlich werde ich zwei Schulen besuchen und mir ein Bild über die dortige Verpflegung machen. Ein Treffen mit dem Pollichia Verband rundet meine Tour schließlich ab.

Diese spannenden Termine geben mir viele wichtige Einblicke, die ich gerne für meine Arbeit als Landtagsabgeordnete mitnehme. Denn eine gute Ernährung und ein fähiger Verbraucherschutz beginnen vor Ort und werden besonders durch aktive Vereine bzw. Verbände und auch kleine Betriebe stark vorangetrieben. Es ist daher umso wichtiger, dass diese Akteur:innen bei der Vernetzung gefördert werden, damit Wertschöpfungsketten in den Kommunen entstehen und funktionieren können.

Die Zusammenarbeit der Akteur:innen vor Ort ermöglicht es, die so wichtige Ernährungswende voranzutreiben und damit eine lokale und regionale Lebensmittelproduktion zu stärken. Auf diese Weise wird dazu beigetragen, mehr Lebensmittel frei von Antibiotika- und Pestizidrückständen zu produzieren und lokalen Erzeuger:innen ihren Lebensunterhalt weiterhin zu sichern.

Doch nicht nur die Kooperationen sind wichtig zur Erhaltung der Existenzgrundlage vieler Landwirt:innen und Unternehmen vor Ort, sondern auch ein konsequenter Verbraucherschutz. Deshalb ist es zukünftig unbedingt nötig mithilfe einer Transparenzpflicht, die Herkunft unserer Lebensmittel verlässlich und verständlich zu kennzeichnen. Wir GRÜNE fordern deshalb auch eine verbindliche Haltungskennzeichnung für Fleisch-und Milchprodukte sowie eine Nährwertampel für Lebensmittel. In vielen Fällen werden zudem stark verarbeitete und ungesunde Lebensmittel durch Werbung als gesund vermarktet. Durch Marketing, welches gezielt Kinder anspricht, verkaufen Unternehmen ihre Produkte auf Kosten der Gesundheit unserer Kleinsten. Ihre Unerfahrenheit darf nicht ausgenutzt werden. Zu ihrem Schutz sollte es Ziel sein, diese Art der Werbung stärker zu regulieren.

Für die Betriebe in unseren Kommunen bedeuten die großen Produktionsmassen solcher Unternehmen eine harte Konkurrenz. Mit meiner Arbeit möchte ich ihren unverzichtbaren Beitrag zu einem gesunden Leben stärken und dafür Sorge tragen, dass ihre Existenzgrundlage sicher wird, ist und bleibt.

Ich freue mich sehr auf meine Sommertour.

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