RUPPERTSECKEN, hoch oben in der Pfalz

Wenn das kein Schatz ist: Ruppertsecken, das höchstgelegene Dorf in der Pfalz. In fast 500 m Höhe thront es von viel Wald umgeben über dem Appeltal und mit guten Aussichten ins Nordpfälzer Bergland, unter anderem nach Marienthal und Katzenbach. Schon der „Aufstieg“ nach Ruppertsecken ist mit landschaftlich schönen Aussichten gespickt und gerade des Ausblicks wegen lohnt sich ein Besuch. Wie an vielen anderen Orten spüre ich auch hier, in welch einer zauberhaften Region wir zu Hause sind und wie wichtig es ist, sich für den ländlichen Raum einzusetzen. Ich will es gerne tun. Der Donnersberg wirkt von hier aus ganz nahe und ich denke er trennt nicht, sondern er hält Ost- und Westkreis gut zusammen. 

Ruppertsecken gehört zu der 2020 neugebildeten Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land. Der Ursprung des Dorfes soll von der im 12./13. Jahrhundert erbauten Burg stammen. Sie lag auf einer Kuppe, dem jetzt benannten Schlossberg und trug den Namen ihres Erbauers, vermutlich Raugraf Ruprecht. Heute zeigt sich eine Ruine mit einigen Mauer- und Turmresten. 1401 wurde der Ort erstmals erwähnt. Die heute etwa 350 Einwohner*innen leben außer in dem Kernort noch in dazugehörigen Weilern und Wohnsiedlungen: Ober- und Unter- Gerbacherhof, Ober- und Unter-Thierwasen, Schwarzengraben, Vollethof und Talhof.

Die katholische Kirche Maria Himmelfahrt wurde 1857 als barocke Dorfkirche erbaut. Beachtung sollte einem Turm in der gleichnamigen Straße geschenkt werden. Ende des 19. Jahrhunderts von der politischen Gemeinde in der Ortsmitte aus Sandsteinen gebaut und mit einem Kreuz gekrönt, empfängt er mächtig und „uhrzeitgenau“ die ankommenden Besucher*innen. Noch etwas Besonderes ist ein vier Quadratmeter großes Guckkastenmuseum im Turminnern, das rund um die Uhr geöffnet ist.

Erwähnenswert bleibt noch das Alten- und Pflegeheim „Haus Höhenruh“. Der Name kann hier in Ruppertsecken gut Programm sein, es ist ruhig und bietet gute Höhenluft.

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